Nazipreppertag? Was denn das? So nennt die Bundeswehr ihren Veteranentag. Für die Proteste dagegen wollen wir Mobi-Poster basteln. Und es gibt ne Lernwerkstatt zu Nazi-Preppern in der Bundeswehr. Alle Infos hier:
Im Juni feiert die Bundeswehr in Berlin und ganz Doofland einen Veteranentag. Unser Meinung läuft das auf einen Naziprepper-Tag hinaus. Deswegen organisieren wir zusammen mit anderen Gruppen im Antimilitaristischem Netzwerk in der DFG-VK einen Protest mit Adbustings.
Um das bekannt zu machen und damit noch mehr Leute mitmachen, wollen wir am Wochenende von Samstag, den 5. April bis zum Sonntag, den 6. April Mobi-Plakate basteln. Damit auch alle wissen, worum es geht, starten wir mit einer Lernwerkstatt zu Nazipreppern bei der Bundeswehr.
Programm:
Samstag, 5.4.2025
Start: 15.30h
Los gehts am Samstag, den 5. April um 15.30h in unserer ganz geheimen Aktionswerkstatt in Charlottenburg (Ort nach Anmeldung: w2a@riseup.net). Wir starten mit einem Kennenlernen und dem Austausch von Erwartungshaltungen.
16h: Saufen, Ballern, Abhitlern: Was an Reservisten- und Veteranenverbänden problematisch ist
Wer Google befragt, findet raus: Alle drei Jahre ist Bundeswehr-Skandal. Alle sind dann ganz überrascht, dass die Bundeswehr ein sexistischer, gewaltverherrlichender Nazi-Haufen ist, der alles aus den Kasernen schleppt, was kleiner als ein Schutzenpanzer ist. Warum entwickeln so viele Soldat*innen ein rechtes Weltbild? Warum ist die Gesellschaft alle drei Jahre wieder total überrascht davon? Das wollen wir analysieren.
Material:
https://www.imi-online.de/2021/02/04/reservisten-mit-terrorplaenen-2/
18-21h: Mobi-Poster Basteln
Danach bereiten wir gemeinsam das Basteln am nächsten Tag vor und fangen schon mal an…
Sonntag, 6. April: Mobi-Poster basteln
Am Sonntag, den 6. April treffen wir uns um 12h wieder in unserer ganz geheimen Aktionswerkstatt. In verschiedenen Workshops basteln wir Plakate und lernen, wie sich Werbevitrinen öffnen lassen.
Wann?
Samstag, 5. April ab 15.30h und Sonntag, 6. April ab 12h
Wo?
Charlottenburg, in unserer ganz geheimen Geheimen Antifaschistischen Aktions-Werkstatt (genauer Ort nach Anmeldung unter w2a@riseup.net)
Wer?
Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) in der Friedensgesellschaft DFG-VK
Anmeldung?
Ja bitte → w2a@riseup.net
Kosten?
Keine. Bzw. die übernimmt netterweise die DFG-VK Berlin-Brandenburg. Du darfst spenden, musst aber nicht.
Barrieren?
Die Sprache ist deutsch. Englisch ist möglich. Es gibt einen Fahrstuhl. Es gibt breite Flure und Türen. Gibt rollstuhlgerechte Sanitärbereiche. Schreib uns bitte ne Mail (w2a@riseup.net), wir müssen den Fahrstuhl anmachen. Das ist kein Problem. Aber es muss halt wer tun. Und schreib uns bitte auch gerne eine Mail mit Bedürfnissen und Ansagen, denn unser Sensibilisierungsgrad könnte höher sein.
Diskriminierung?
Pazifismus fängt im Kleinen an. Deshalb ist es uns wichtig, dass wir uns auch in unserem politischen Alltag bemühen, gewaltfrei miteinander umzugehen. Leider ist die Reproduktion gewaltvoller Unterdrückungs-Verhältnisse wie Rassismus, Sexismus und Antisemitismus auch in der Friedensbewegung und der DFG-VK immer wieder ein Thema.
Hier haben wir eine Auseinandersetzung mit sexistischen Vorfällen, die wir in der DFG-VK erlebt haben.
Und hier geht es um Rassismus relativierende Statements, und den verbesserungswürdigen Umgang damit in der DFG-VK.
Aufgrund solcher Erlebnisse haben wir anlässlich des „Retten statt Rüsten“ -Events vorletztes Jahr ein Awareness-Konzept erstellt. Wenn Du das klassische Zielpublikum der Friedensbewegung bist und von diesen Dingen noch nicht besonders viel gehört hast, würden uns freuen, wenn Du das lesen würdest, bevor Du Dich anmeldest.
Kontakt?
Wenn Du Fragen dazu hast, schreib uns bitte gerne oder sprich uns an
→ w2a@riseup.net
Bitte hab Verständnis dafür, dass wir die bei der Thematisierung von Sexismus, toxischer Männlichkeit und Antisemitismus in der Friedensbewegung leider üblichen Mails voller toxischer Beleidigungen a la „Ihr Spalter!“, „Ihr antideutschen Israel-Freunde!“, „Faschistische Kriegstreiber“, „Nato-N… (diskriminierendes Wort für Sexarbeiter*innen)“ und was wir uns sonst schon so alles anhören mussten, ignorieren oder gar lustig kommentiert im Netz veröffentlichen.