Dich und Deine Gang stört Bundeswehr-Werbung? Du hast Adbusting schon mal ausprobiert oder möchtest es lernen? Herzlich willkommen beim Skillshare „Bundeswehr-Werbung busten“ des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerkes (a2n) vom Freitag, den 4. bis Sonntag, den 6. Dezember 2026. Du willst mitmachen? Dann schreib uns bitte eine Mail an antimil_aktionsnetzwerk@riseup.net
Soldaten der Bundeswehr als „Nazi-Prepper“ zu bezeichnen? „Ist ok!“ entschied das Amtsgericht Schwerin. Denn die Meinungsfreiheit gelte auch für Adbustings, die die Bundeswehr kritisieren. Die Staatsanwaltschaft zieht nun ihre zuvor eingereichte Berufung zurück. Kai N. Krieger vom Antimilitaristischen Aktionsnetzwerk (a2n) freut sich: „Zu Recht endet diese Farce eines Prozesses mit einer Schlappe für die Staatsanwaltschaft. Dieser Kriminalisierungsversuch war skandalös. Ab jetzt sollte sich der Staatsapparat um die Nazi-Prepper kümmern, anstatt diejenigen zu verurteilen, die die Botschaft übermitteln.“
Ist es verbandsschädigend für die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegener*innen (DFG-VK), wenn Mitglieder des Berliner Landesvorstandes auf Antisemitismus in der Friedensbewegung hinweisen? Darüber verhandelte heute das Landgericht Stuttgart. Die DFG-VK hatte wegen Kritik an Antisemitismus im Herbst 2025 alle Mitglieder des Berliner Landesvorstandes vor die Tür gesetzt. Dies ließen diese sich nicht gefallen und zogen vor Gericht. Unterstützer der Ausgeschlossenen zeigten sich vor Gericht mit einer Kundgebung solidarisch. Sie zeigten Plakate mit Gesichtern von Friedensnobelpreisträger*innen, die sich gegen Antisemitismus und Israelhass positionierten. Eine Entscheidung fällte das Gericht noch nicht. Die Richter*in ließ jedoch erkennen, dass sie den Argumenten des Klägers eher nicht folgend wird. „Antisemitismus ist Kriegsursache“, sagt Toni Schmitz, Sprecher*in zweier betroffener Mitglieder des damaligen Berliner Landesvorstandes: „Deshalb sollte eine seriöse Friedensorganisation aktiv gegen Antisemitismus vorgehen, statt Kritiker*innen rauszuschmeißen.“
Wir waren als w2a beim antmilitaristischen Netzwerktreffen: Rebellisches Zusammenkommen: Ein Treffen in Stuttgart zwischen Aktionsplanung, Reflektion des Vergangenen und einer erfrischenden Diskussion mit Menschen, die Friedensbewegung und Antimilitarismus eher kritisch sehen. Wir sind aus unserer Komfort-Zone rausgekommen, haben schwäbisches Essen und die Stuttgarter Mineralquellen probiert. In Letzteren kann mensch sogar baden! Es pritzelt nur ein bisschen 😉
Am Mittwoch, dem 24.06., um 17 Uhr malen wir unter freiem Himmel im Stadtmitte Unipark nahe der Unibib Banner für unsere Kundgebung „Nobelpreisträger:innen gegen Antisemitismus“ am nächsten Tag. Damit setzen wir ein Zeichen gegen Antisemitismus in der Friedensbewegung, denn: Antisemitismus ist Kriegsursache!
Die Hochschulgruppe „Uni ohne Antisemitismus“ hat uns nach Stuttgart eingeladen. Am Donnerstag, 28. Mai 2026 um 19:00 Uhr treten wir in der Universität Stuttgart, Keplerstraße 17, Raum M17.15 (1. Obergeschoss) auf. Anlass ist die Veranstaltung „Zwischen Friedenswunsch und Feindbild: Antisemitismus in der Friedensbewegung“. Mehr Infos hier im Einladungstext der Hochschulgruppe gegen Antisemitismus:
We were in Barcelona. At the „Ban Fossil Ads“ conference. There, we stumbled upon an adbusting action against the airport expansion (Episode 1 of BRACELONE: THE SAGA!). We folded paper airplanes from advertising posters along with many other people and placed them in advertising displays. Two people were arrested, three were questioned (Episode 2), a bar was raided by the cops, and all the data of the conference participants was collected at the hostel (Part 3). Reason enough to question ourselves and our own behavior (Part 4). In the season finale, we discuss the consequences of over-tourism and frustrated cops who can’t find apartments because of exorbitant rents (Part 5 of BRACELONE: THE SAGA!).
Wir waren in Barcelona. Auf der „Ban Fossil Ads“-Konferenz. Da sind wir in eine Adbusting-Aktion gegen den Flughafen-Ausbau geraten (Folge 1 von BRACELONE: DIE SAGA!). Dabei falteten wir mit vielen anderen Menschen Papierflugzeuge aus Werbepostern und platzierten diese in Werbevitrinen. Zwei Leute wurden verhaftet, drei kontrolliert (Folge 2), eine Bar von den Cops gerockt und im Hostel alle Daten der Konferenz-Teilnehmerinnen abgegriffen (Folge 3). Anlass genug, uns und unser Verhalten selbst zu hinterfragen (Folge 4). Im Staffel-Finale diskutieren wir die Folgen von Over-Tourism und genervten Cops die wegen Mietenwahnsinn keine Wohnung finden (Folge 5 von BRACELONE: DIE SAGA!).