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Veranstaltung: Zwischen Friedenswunsch und Feindbild: Antisemitismus in der Friedensbewegung, Stuttgart, 28.5. 19h

Die Hochschulgruppe „Uni ohne Antisemitismus“ hat uns nach Stuttgart eingeladen. Am Donnerstag, 28. Mai 2026 um 19:00 Uhr treten wir in der Universität Stuttgart, Keplerstraße 17, Raum M17.15 (1. Obergeschoss) auf. Anlass ist die Veranstaltung „Zwischen Friedenswunsch und Feindbild: Antisemitismus in der Friedensbewegung“. Mehr Infos hier im Einladungstext der Hochschulgruppe gegen Antisemitismus:

Veranstaltung: Zwischen Friedenswunsch und Feindbild: Antisemitismus in der Friedensbewegung, Stuttgart, 28.5. 19h

„Frieden schaffen ohne Waffen“ – ein Slogan, der eigentlich für Menschenrechte und Solidarität stehen soll. Doch in der Realität zeigt sich auf Friedensdemonstrationen und in friedenspolitischen Debatten oft ein anderes Bild: Israel wird als das absolute Böse dämonisiert, während komplexe geopolitische Konflikte in einfache Gut-Gegen-Böse-Schablone gepresst werden. Allzu oft fungiert das Schlagwort „Frieden“ dabei als Deckmantel für israelbezogenen Antisemitismus.

Unsere kommende Veranstaltung beleuchtet die historischen Kontinuitäten und aktuellen Erscheinungsformen des Antisemitismus innerhalb des friedenspolitischen Milieus in Deutschland.

Im Fokus stehen unter anderem folgende Fragen:

– Der blinde Fleck: Warum fällt es Teilen der Friedensbewegung schwer, den Terror der Hamas als antisemitisch zu benennen?

– Codes & Chiffren: Welche antisemitischen Denkmuster und Narrative finden sich in deutschen Friedensbündnissen?

– Umgang mit Kritik: Wie reagiert die Friedensbewegung auf die Vorwürfe von einseitiger Schuldzuweisung und Israel-Dämonisierung?

– Gegenstrategien: Wie lässt sich in linken und pazifistischen Räumen wirksam gegen Judenhass intervenieren?

Unser Gast:

Dazu haben wir ein Mitglied einer Berliner Friedensorganisation zu Gast, welche sich seit Jahren intensiv gegen Antisemitismus in der deutschen Friedensbewegung engagiert. Unser Referent wird uns Einblicke in die aktuelle Situation geben, von bisherigen konkreten Maßnahmen gegen einseitige Schuldzuweisungen und Antisemitismus in der Friedensbewegung berichten und aufzeigen, wie die restliche Friedensbewegung darauf reagiert hat.

Eckdaten zur Veranstaltung:

📅 Termin: Donnerstag, 28. Mai 2026

⏰ Uhrzeit: 19:00 Uhr

📍 Ort: Universität Stuttgart, Keplerstraße 17, Raum M17.15 (1. Obergeschoss)

Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch und eine erkenntnisreiche Diskussion mit euch! 😀

Mit herzlichen Grüßen

Die Hochschulgruppe „Uni ohne Antisemitismus“

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